«Handlungsdruck nach Bahn-Tragik: «Glattaler» vom 7. Juli 2017.
Im Beitrag betreffend Glattalbahn äussern sich die beiden Gemeinden, dass sie nicht für die Sicherheit der Glattalbahn verantwortlich sind. Übersehen wird, dass die Schule verantwortlich für einen sicheren Schulweg ist. Viele Übergänge der Glattalbahn sind auch Schulwege. Also sind die Behörden in der Pflicht. Von vielen Eltern, mit denen ich Kontakt habe, werden die Zuständigen aber als Sparer wahrgenommen, die im Zweifelsfall zu Ungunsten der Kinder und zu Gunsten des Budgets entscheiden. Es entsteht der Eindruck, dass diese ohne Beiziehen von Experten subjektiv entscheiden, was objektiv sicher ist.
Beispiel gefällig? Kinder aus dem Hochbord müssen ab der ersten Klasse die Glattalbahngleise am Bahnhof Stettbach überqueren, um zum VBG-Bus zu gelangen; dies ohne Ampeln oder Zebrastreifen. Der Schulweg ist an dieser Stelle objektiv nicht sicher für Kinder dieses Alters. Es erweckt den Anschein: Wo kein Kläger da kein Richter. Wieso einen Schulbus für Erstklässler zahlen, wenn sich keiner wehrt?
Sichere Wege sind das eine. Die Ausbildung der Kinder ist mir persönlich noch wichtiger. In Dübendorf gibt es keine Veloprüfung! In einer Zeit, wo immer mehr Kinder grössere Distanzen zurücklegen müssen, um zur Schule zu gelangen, ist in meinen Augen eine Veloprüfung eine Selbstverständlichkeit. Ich fordere alle Beteiligten auf die Veloprüfung einzuführen und ein allfälliges notwendiges Budget hierfür zu sprechen.
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