«Punktgenau geht nicht»: «Glattaler» vom 7. Juli 2017.

Als Anwesender an der Versammlung der Schulgemeinden, wo die Studie vorgestellt wurde, gibt es ein paar Statements, die ich in Ihrem Artikel vermisse. Im Hochbord ging die Stadt davon aus, dass Doppelverdiener ohne Kinder einziehen. In der Studie wurde aber gezeigt, dass das Hochbord die höchste Geburtenrate ausweist. Ähnlich wie die Stadt Zürich. Nun hofft man bei der Stadt Dübendorf, dass die meisten der Kinder ins Lycée gehen werden…

Im Interview sagt Frau Hänni, dass für ein Quartierschulhaus die Schülerzahlen fehlen. Mir fehlt hier der Blick «out of the box». Schwamendingen wächst auch und braucht ebenfalls neue Schulräume. Wieso ist es nicht möglich, am Bahnhof Stettbach gemeinsam ein Schulhaus zu bauen und zu betreiben? Das Land ist auf Dübendorfer Boden in einer Zone für öffentliche Bauten und im Besitz der Stadt Zürich. Man müsste es «nur» erschliessen und die beiden Städte müssten zusammenarbeiten. Somit hätten diverse Kinder viel kürzere und ungefährlichere Schulwege.

Nikolaos Kaintantzis-Ackermann