Die Grüne Fraktion und die SP Fraktion werden der Ablehnung mehrheitlich zustimmen. Es ist sinnlos und nicht möglich, dem Stadtrat nochmals eine Fristverlängerung zu gewähren. Allerdings haben wir das Gefühl, dass der Stadtrat durchaus in der Lage hätte sein sollen, eine beschlussfähige Vorlage zu erstellen, sozusagen vorgespurt zum Massnahmenplan Klima. Die Notwendigkeit wäre vorhanden.

Wie kürzlich eine Auswertung des Tagesanzeigers aufzeigte, nutzt Dübendorf sein Solarpotential wesentlich weniger als die Umliegenden Gemeinden. In Dübendorf sind 3% des Potentials realisiert. Zürich (3.2%), Fällanden (3.9%), Schwerzenbach (4.7%), Volkestwil (6.2%), Dietlikon (4.3%) und Wallisellen (4.8%) nutzen ihr Potential besser. Auch Uster steht mit 4.8% wesentlich besser da. Einzig Wangen-Brüttisellen ist mit 2% Ausnutzung tiefer.

Unter diesen Umständen sind wir natürlich erleichtert, dass noch nie so viele Gesuche für Solaranlagen wie im Jahr 2022 eingereicht wurden. Dennoch brauch es aber jetzt einen Effort, um so viel wie möglich zuzubauen. Mit mehr erneuerbarer Solarenergie in Dübendorf können wir unsere Abhängigkeit von autoritären Regimes verringern und die Klimakrise bekämpfen.

Julian Croci, Gemeinderat Grüne

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