Einmal mehr wird in der Politik um Parkplätze auf dem Adlerplatz diskutiert (Glattaler vom 1. November und vom 8. November 2024 und früher) Dabei ist in jeder Siedlung das Parkieren mit einer Tiefgarage gelöst – das sollte doch auch für das Ortszentrum von Dübendorf möglich sein, um einen lebenswerten Zentrumsplatz mit Identität zu schaffen.
Neben den Zufahrten der Tiefgarage wäre auch gleichzeitig die unterirdische Durchfahrt der Zürichstrasse/Usterstrasse gewährleistet. Auf dem ,dann verkehrsfreien Adlerplatz wären alle Aktivitäten wie Spielen und Events, Gartencafes und Restaurants usw auf einer genügend grossen , gefahrlosen Platzläche möglich.

Skizze: Adlerplatz mit unterirdischer Führung der Zürich- und Usterstrasse, Blick vom Coop Richtung Stadthaus (Gerwin Engel)
Dazu kommt der öffentliche Raum der geplanten Leepüntüberbauung, sodass gesamthaft ein eindrückliches Ortszentrum für das wachsende Dübendorf entstehen könnte. Im Gegensatz dazu würde der diskutierte Umbau des Adlerparkplatzes auf 16 oder 23 Stellflächen Kosten verursachen, die doch nur eine halbe, unbefriedigende Lösung mit einem „Restpärkli“ ergeben.
Der Adlerplatz stammt aus der Zeit von vor ca 50 Jahren und verlangt jetzt eine zeitgemässe Neuordnung. Die unterirdische Führung der Zürichstrasse/Usterstrasse bedingt eine Koordination mit dem Kanton, der bewiesen hat, dass er für zukunftsorientierte Lösungen Hand bietet.
Dieses konsequente Zukunftprojekt für eine städtebauliche Weiterentwicklung erfordert den Willen und eine geeinte Stimme von allen Parteien.
Gerwin Engel, Dübendorf
Kommentar verfassen