«Skin in the Game» und «Tiefer Steuerfuss begünstigt Mehreinnahmen», Ausgabe vom 28. Februar

Im letzten «Glattaler» stellte sich die FDP Dübendorf gegen die Forderung der SP nach mehr öffentlichen Investitionen. Will unsere Stadt langfristig attraktiv zum Wohnen und interessant für künftige Steuerzahler sein, muss sie auch Mittel ins Zusammenleben und das Erscheinungsbild aufwenden. Dass die Bevölkerung das will, zeigte sich in den Abstimmungsresultaten der letzten Jahre.

Von der politischen Rechten wird oft insinuiert, dass der Staat den Bürgern das Geld in Form von Steuern wegnimmt, ohne eine Gegenleistung zu erbringen. Das ist nicht korrekt. Die Steuereinnahmen kommen dem Volk zugute in Form von Strassen, Schulen, Hallenbädern, Spielplätzen oder Begegnungszonen. Davon profitiert eine grosse Mehrheit. Zudem ist die Steuerlast nur ein Faktor bei der Wahl einer neuen Wohngemeinde. Mindestens genauso wichtig sind Zugezogenen die Lebensqualität und die öffentlichen Leistungen in einer Gemeinde. Die Vertreterinnen und Vertreter des Dübendorfer Gemeinderats sollten das Gedeihen und die langfristige Entwicklung der Stadt im Blick haben. Dies ist zwangsläufig mit Investitionen verbunden.

Beatrix Zollinger, Dübendorf