Kommentar: Beide Anträge wurden mit 24 Nein- zu 11 Ja-Stimmen abgelehnt.

Berghilfe und andere Hilfsaktionen im Inland

Das Budget der Stadt Dübendorf lässt in diesem Jahr eine Steuersenkung zu. Gleichzeitig nehmen Extremereignisse in den Bergen, Zukunftssorgen der Bevölkerung und Armut in der Schweiz zu. Die GRPK-Minderheit beantragt deshalb, die gemeinnützigen Zuwendungen, die die Stadt Dübendorf im Inland ausrichtet, zu erhöhen. Seit Jahrzehnten wurden diese Beträge nicht mehr erhöht. Bis zu einem gewissen Punkt ist das verständlich, hat doch der Stadtrat nicht allen Jahren diese Beträge ausgeschöpft, da aus Sicht des Stadtrates nicht genügend Unterstützungsgesuche für qualifizierte Projekte eingegangen sind. Das bedeutet aber nicht, dass ein höherer Betrag durch den Stadtrat nicht ausgeschöpft werden könnte. Zum einen könnte der Stadtrat öfter selber aktiv werden – beispielsweise bei Überschwemmungen und Bergstürzen, wie wir sie in den letzten Jahren ziemlich häufig gehabt haben. Oder aber er könnte die Kriterien, die ein Antrag zu erfüllen hat, klarer kommunizieren. Wir hoffen, der Gemeinderat stimmt diesem Antrag zu. Momentan wird die Welt immer düsterer. Wir haben als Stadt die Ressourcen, wenigstens ein bisschen dagegen zu halten.

Entwicklungszusammenarbeit im Ausland

Die GRPK-Minderheit beantragt, die gemeinnützigen Zuwendungen, die die Stadt für ausländische Projekte ausrichtet, zu erhöhen. Die Begründung für diesen Antrag ist quasi deckungsgleich mit dem vorherigen Antrag. Denn auch im Ausland dominieren Themen wie Umweltkatastrophen, Hungersnöte, Vertreibung und Krieg. Wir hoffen, dass wenigstens bei diesem Antrag der Gemeinderat sein Herz zeigt.

Julian Croci, Gemeinderat Grüne