«FDP verlangt klare Regeln für subventionierte Wohnungen», Leserbrief vom 20. März
In ihrem Leserbrief reagiert Gemeinderätin Sabine Meier auf einen Leserbrief von Gemeinderat David Siems. Im Zusammenhang mit der Vergabe eines Teils des Leepünt-Areals im Baurecht an die Genossenschaft Kalkbreite schreibt sie, es sei schwer erklärbar, «weshalb jemand eine subventionierte Wohnung zu deutlich tieferem Mietzins erhalten soll, wenn er sich den Marktpreis problemlos leisten könnte.»
Das ist schon etwas polemisch. Im Kanton Zürich sind subventionierte Wohnungen klar geregelt. Von subventionierten Wohnungen kann nur gesprochen werden, wenn die öffentliche Hand zinslose Darlehen oder Beiträge gewährt. Subventionierte Wohnungen sind ganz klar für Menschen mit geringem Einkommen vorgesehen, das heisst, Menschen mit hohem Einkommen können sich gar nicht für eine subventionierte Wohnung bewerben. Das Areal im Leepünt hat die Stadt Dübendorf im Baurechtsverfahren ausgeschrieben und die Genossenschaft Kalkbreite hat den Zuschlag zusammen mit einem privaten Bauträger erhalten.
Die Genossenschaft Kalkbreite wird nun die Siedlung entwickeln, bauen und in Kostenmiete vermieten. Dafür bezahlt sie der Stadt Dübendorf künftig einen jährlichen Baurechtszins. Es ist eine Win-Win-Situation für die Stadt Dübendorf. Alle Dübendorferinnen und Dübendorfer, ob arm oder reich, können Genossenschafter und Genossenschafterin bei der Genossenschaft Kalkbreite werden. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man die Statuten der Genossenschaft akzeptiert, wie das auch bei anderen Genossenschaften der Fall ist.
Judith Stofer, Kantonsrätin AL und Gemeinderatskandidatin Grüne Liste Dübendorf













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