Im letzten Glattaler haben wir alle auf einer Doppelseite gelesen, wie spannend unsere Stadt ist und wächst. Die letzte Grünfläche im Hochbord verschwindet. Es kommt ein Park aber keine Schule weit und breit. Zwicky-Areal und Giessen haben einen privaten Gestaltungsplan, aber sehen keinen Kindergarten oder Schule vor.
Sind Kinder und Familien in Dübendorf unerwünscht? Was ist die Vision in dieser Richtung?
Im Schulhaus Gockhausen kommen Container auf den Pausenplatz, weil die Zunahme der Schulkinder nicht vorhersehbar war – schreibt die Primarschulpflege. Dasselbe droht momentan im Schulhaus Birchlen. Das Schulhaus Wil hat aufgrund der Verdichtungsbauarbeiten momentan keine Sportwiese. Im Schulhaus Högler plant die Primarschulpflege einen Ergänzungsbau auf einem Teil des Pausenplatzes. Die Grünflächen, wo die Schulkinder spielen, wird kleiner.
Zusammengefasst: Es entstehen Container und mehr Gebäude an bestehenden Schulhäusern auf Kosten der Pausenplätze und Wiesen. Also weniger Auslauf für noch mehr Kinder als jetzt. Zudem sind diese Kindergärten und Schulhäuser kilometerweit vom Wohnort entfernt.
Am 15. April sind Wahlen. Hier entscheiden wir Stimmbürger über die Zukunft Dübendorfs. Was die nächsten vier Jahre angepackt oder liegengelassen wird, wird Konsequenzen über Jahrzehnte haben. Da ich selbst Vater von drei Kindern im Kindergarten- und Schulalter und aktiver Elternrat bin, habe ich mich dazu entschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und für die Primarschulpflege zu kandidieren.
Nikolaos Kaintantzis-Ackermann, Kandidat Primarschulpflege
Foto oben: Kinder auf dem Schulweg (Werschinski, wikimedia commons, CC BY-SA 3.0)
Legende: grün = Kindergarten, blau = Primarschule inkl. Kindergarten, lila = Sekundarschule, gelbe Zonen = Entwicklungsgebiete
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