Eltern ist vor mehr als einem Jahr bei der Vorstellung der Roadmap der Primarschule aufgefallen, dass das Schulhaus Hochbord nicht Teil dieser ist. Auf Fragen aus dem Publikum antwortete die Präsidentin, die Roadmap zeige nur aktuelle Projekte, die gesichert sind. Das Schulhaus Hochbord sei aufgrund des fehlenden Grundstücks noch in einer zu frühen Planungsphase.

Interne — als geheim klassifizierte — Dokumente, die uns zugespielt worden sind, zeigen: Die Mehrheit der Primarschulpflege spielte auf Zeit und arbeitet aktiv gegen ein Schulhaus Hochbord.

Dafür wurde Zeit in eine aberwitzige Idee investiert. In einem dieser Dokumente spielt für die Schulraumerweiterung das Schulhaus Birchlen eine zentrale Rolle. Es wird Knotenpunkt von zwei Seilbahnen. Die eine Seilbahn verbindet das Schulhaus Gockhausen mit den Schulhaus Högler und endet beim Schulhaus Birchlen. Die zweite Seilbahn verbindet das Lycee mit dem Birchlen und dem Schulhaus Dorf.

Für die Schulwege bedeutet dies: Kinder aus dem Zwicky und Hochbord haben als Schulweg den Weg zum Lycee und nehmen die Seilbahn ins Birchlen oder Dorf. Kinder aus Gockhausen gehen zu ihrem Quartierschulhaus und nehmen die Seilbahn ins Dorf oder Högler. Fürs Sonnenberg wird die Landreserve überbaut.

Diese Seilbahnen stehen auch der Bevölkerung von Gockhausen offen, um so schneller ins Zentrum zu kommen. Durchs wetterfeste Umsteigen im Schulhaus Birchlen kann die Bevölkerung im Zentrum einkaufen und Behördengänge tätigen. Weiter steht: «Es steht den SuS [Schülerinnen und Schüler, Anm. d. Red.] aus dem Lycée zu, die Seilbahn zu benutzen, um den Mehrverkehr um das Lycée zu reduzieren».

Ein weiteres Dokument impliziert, dass Finanzierungsgespräche mit einer nicht namentlich genannten Bank in Angriff genommen wurden, welche froh ist, doch noch eine Seilbahn sponsern zu können.

Diese und weitere Dokumente haben wir unter duebileaks.gruene-duebi.ch veröffentlicht.

Nikolaos Kaintantzis, Verantwortlicher Bildungspolitik Grüne Stadt Dübendorf