Die Initianten von «Dübi schuldenfrei» versprechen ein blühendes Dübendorf. Aber sie Verschweigen wichtige Informationen in ihrer Argumentation. Die Schuldenbremse ist nämlich gefährlich und undemokratisch.

Undemokratisch, weil Kompetenzen an den Stadtrat verschoben werden und Gemeinderat und Volk nicht mehr die gleiche Mitsprache und Transparenz haben wie heute. Der Gemeinderat hat in den letzten Jahren bewiesen, dass er gut zum Geld schaut und für gesunde Finanzen sorgen kann. Die bestehenden Instrumente reichen völlig aus, um eine allfällige Verschuldung zu verhindern. Eine Bevormundung von Volk und Gemeinderat ist also unnötig und intransparent. Wer ehrlich zu sich selbst ist, kann dazu nicht Ja sagen.

Gefährlich ist die Vorlage aus zwei Gründen. Zum einen ist sie so kompliziert, dass nur wenige die Instrumente und Mechanismen sowie deren Auswirkungen verstehen. Wollen wir wirklich
die Gemeindefinanzen in die Hände von ein paar wenigen Leuten legen? Die Mitte sagt klar Nein dazu.

Investitionsstau wird grösser

Zudem werden selbstverständlich bei einem Sparkurs Investitionen verhindert oder hinausgezögert. Wer etwas anderes behauptet, ist entweder naiv oder unehrlich. Wir haben schon jetzt einen Investitionsstau, der unserer Stadt nicht gut tut. Wenn weiter Investitionen zu Gunsten der Finanzen priorisiert werden, so wird dieser Stau nur noch grösser. Zudem werden Projekte bis zu dem Punkt hinausgeschoben, wo diese dringlich werden und so keine Zeit mehr für Alternativen, Varianten und Ideen bleibt. Diese Sachzwänge lehnt die Mitte entschieden ab.

Ein blühendes Dübendorf wird mit der Schuldenbremse verhindert, denn wer bremst, steht still. Die Mitte sagt einstimmig Nein zu dieser Volksinitiative und spricht dem Gemeinderat und den bestehenden Instrumenten ihr Vertrauen aus.

Die Mitte Dübendorf