«Kein Tempo 30 auf Gfennstrasse – Murks oder Kompromiss?», Ausgabe vom 6. Februar

Laut dem obenstehenden Bericht im «Glattaler» sagt Daniel Burkardt (SVP), dass erstens die Gfennstrasse kein Sicherheitsproblem habe, zweitens sie keine Schulachse sei und drittens, es keinen Durchgangsverkehr gebe. Als direkte Anwohner der Gfennstrasse erleben wir sehr vieles.

Erstens: Es gibt ein Sicherheitsproblem und das ist die teils Raserei. Die manchmal aufgehängte Geschwindigkeitsmessung registrierte eine Höchstgeschwindigkeit von 82 km/h. Wir bekommen vieles mit. Es wird oft aufs Gaspedal gedrückt (Autos und Motorräder), so dass man anhand des Motorenlärms schon eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit erahnt.

Zweitens: Dass es keine Schulwegachse sei, stimmt überhaupt nicht. Viele Kinder, die zur Schule im alten Gfenn-Schulhaus gehen und die Kindergärtner, welche zum Schulbus laufen, benutzen die Gfennstrasse. Im Sommer 2026 wird im alten Gfennschulhaus wieder der Kindergarten eingeführt und dann sind wieder kleine Kinder unterwegs und die grösseren laufen hoch zum Bus. Also, es ändert sich nichts. Aus Sicherheitsgründen werden bereits heute die Kleinsten von Elternteilen begleitet, weil die Sicherheit nicht gewährleistet ist.

Drittens: Es gibt wohl keinen Durchgangsverkehr im eigentlichen Sinne, aber die Anzahl der Fahrzeuge, die durch die Gfennstrasse rauf und runter fahren, nimmt regelmässig zu.

Man hörte seinerzeit, als es um die Einmündung der Gfennstrasse in die Überlandstrasse ging: «Man muss ja nichts unternehmen, es ist ja noch nichts Schlimmes passiert!» Wir hoffen, dass es bei der ganzen Diskussion um die Einführung der Gfennstrasse in eine 30er Zone nicht dasselbe heisst. Wir wollen Sicherheit und keinen Unfall mit einem Kind!

Harald und Rosemarie Zimmermann, Gfenn