Als Folge des Angriffs auf die Ukraine durch den Kreml und die zunehmend aggressiven Töne aus dem weissen Haus, wird bei uns nach mehr Geld für Waffen geschriehen. Sicherheit ist besonders rechts der Mitte ein Wahlkampfthema – auch in Dübendorf.

Foto: David Siems 2025 (Artischock)
Was die kalten Krieger von heute aber geradezu sträflich vernachlässigen, ist die geistige Landesverteidigung.
Der russische Staatssender RT mischt sich in den Abstimmungskampf um die Anti-SRG-Initiative ein – natürlich auf der Seite der Initianten und Befürworter. Das alleine sollte eigentlich ein deutliches Warnsignal sein. Doch die selben Kräfte, die die Armee für teures Geld aufrüsten wollen, fordern unter dem Deckmantel der finanziellen Entlastung einen aggressiven Abbau unseres öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Realitätscheck: Die Ukrainefront ist trotz horrender russischer Verluste seit Jahren praktisch eingefroren. An einen militärischen Angriff auf weitere europäische Nationen ist im Moment nicht zu denken.
Wo Russland aber grosse Erfolge erzielt, ist in der Vergiftung unserer Bevölkerung mit Desinformationen und Spaltungsversuchen. Private Schweizer Medien wie NZZ oder Weltwoche sind dabei eher Vollstreckungsgehilfen als Brandmauer.
Wird die SRG auf ihr Rumpfangebot reduziert, haben es Putin und Trump zukünftig noch leichter, unsere Gesellschaft und Politik unwidersprochen in ihrem Sinne zu indoktrinieren und zu vergiften. Wir sollten ihnen die Arbeit nicht abnehmen und deshalb NEIN zur SRG-Halbierung stimmen.
David Siems, Gemeinderat Grüne Dübendorf













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