Das folgende Votum halte ich im Namen der Grünen Fraktion und es betrifft die Kernzonen-Anträge 42, 45, 47 und 50, die wir aus folgenden Gründen ablehnen:
Die Dübendorfer Kernzonen dienen dem Erhalt des dörflichen Charakters unserer Ortskerne. Dementsprechend gelten andere Regeln, die aber nicht immer nachteilig für die Eigentümerschaft sind. So wird zum Beispiel mit dieser Revision richtigerweise der Grenzabstand aus der Kernzonen-Regelung entfernt. Im 19. Jahrhundert wurde zwar kleiner, dafür aber auch viel dichter gebaut. Dorfkerne sind also kompakter als moderne Quartiere, aber ebenfalls intensiv genutzt.
Es macht Sinn, Regelungen im Einzelfall zu hinterfragen, wenn sie ihren Zweck untergraben. Ich habe selber einen solchen Antrag eingereicht. Die Anträge der Minderheit untergraben aber grundsätzlich die Funktion der Kernzonen als identitätsstiftende, historische Ausgangspunkte unserer Quartiere und Dörfer.
Da alle Kernzonen zusammengerechnet nicht einmal ein Viertel Quadratkilometer gross sind, bzw. etwa 1.6% des Gemeindegebietes ausmachen, hat es keinen Sinn, diese beschriebene Funktion zu opfern, nur damit man dort ein bisschen mehr bauen kann.
David Siems, Gemeinderat Grüne Dübendorf













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