
Umwelttipp David Siems
Ich habe leider keine Zeit, um das herauszusuchen, aber ich habe auf meinem Social Media Konto eine ganze Fotosammlung, in der ich demonstriere, was man alles mit einem Lastenvelo transportieren kann. Einen Kugelgrill, ehlendlange Latten, Blumenerde noch und nöcher. Einmal eine voll entfaltete Matratze. Das hat alles geklappt. Man kann gewisse Dinge transportieren, behaupte ich, die mit einem normalen Auto sehr schwierig zu transportieren wären. Da müsste man schon einen Kleinbus haben. Dementsprechend geht es auch nicht um den Adlerplatz, sondern es geht explizit darum, dort wo wuchtige Güter verkauft werden – beim Baumarkt Jumbo zum Beispiel, bei den Möbelhäusern im Hochbord, etc. – dass man dort eine zweckmässige, also kleine, Anzahl Abstellplätze für Lastenvelos vorschreiben kann, wenn man das für zweckmässig hält.
Und natürlich kaufen nicht tausende von Menschen ihre Möbel mit dem Lastenvelo. Das machen nur hartgesottene Velofahrer:innen. Aber es ist doch ganz praktisch, wenn man für so einen Fall so eine Abstellfläche hat, damit diese Lastenvelos armen Autofahrern wie Orlando Wyss nicht im Weg herumstehen. Sie sind nämlich wuchtiger als normale Velos. Wenn ich das mache, spare ich CO2 und Reifenabrieb damit, etc. Es ist also gut für die Umwelt. Es tut dir überhaupt nicht weh, Orlando. Stell dir mal vor, einer wie ich – Ich sehe nicht gut, ich höre nicht gut. Dann bin ich auch noch ein Linker und Linke können ja sowieso nicht Autofahren – stell dir mal vor, man würde mich hinter ein Autolenkrad setzen und ich müsste meine Einkäufe mit dem Auto erledigen. Das wäre ja lebensgefährlich! Ich wäre dir nur im Weg, lieber Orlando. Also sei doch froh, dass jemand wie ich das Lastenvelo nimmt und dir nicht im Weg herumsteht. Da können wir ja problemlos koexistieren, das ist doch super.
David Siems, Gemeinderat Grüne













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