Nach vielen Jahren und «halbherzigen Diskussionen» wäre eine konsequente Lösung nun wünschenswert. Um ein wirklich lebenswertes, neues Zentrum für Dübendorf anstelle des Parkplatzes zu schaffen, wäre die Möglichkeit einer Unterquerung des Platzes mit der Durchgangsstrasse Zürich/Usterstrasse die Voraussetzung, um die grösstmögliche Platzfläche zu gewinnen (ohne Strassenfläche).

Die meisten Überbauungen haben eine Tiefgarageneinfahrt/-ausfahrt. Das sollte auch für eine Unterquerung des Adlerplatzes, für diesen zentralen Ort der Stadt, möglich sein. So könnte ein emissionsfreier, konsequenter Raum mit der nötigen Fläche für Spiel, Events und Treffen entstehen, aber auch ein kraftvoller Baum- und Gehölzrahmen für Ruhe und Relaxen, der ein neues Zentrum mit Identität bildet – das gibt es bis jetzt nicht. Natürlich bedeutet ein grosszügiger Baum- und Grünbereich auch eine zeitgemässe Reaktion auf das Klimaproblem mit Überhitzung und dem Schattenbedarf für Aufenthalt und Nutzung. Ein «Pärkli» mit Parkplätzen würde die bisherige Situation «zementieren» und nur ein wenig verbessern. Deswegen ist die schon wiederholt angesprochene Meinung von Interessierten für ein doppeltes Nein zur Adlerplatzinitiative die bessere Variante.

Damit wäre die Voraussetzung gegeben, dass eine Planung für ein zeitgemässes, vielfältiges Ortszentrum für Verkauf und Aufenthaltsqualität nach langjährigem Hin und Her endlich angestossen werden kann.

Gerwin Engel, Dübendorf