Die Grünen setzen sich auf allen Staatsebenen für mehr Transparenz in der Politikfinanzierung ein. Nun legen sie ihr Budget für die Gemeindewahlen 2026 in Dübendorf offen. Sie rufen die anderen Ortsparteien zur Offenlegung der Finanzierung ihres Wahlkampfs auf.
Auf nationaler Ebene haben die Grünen 2017 die Transparenz-Initiative mit lanciert. Im Kantonsrat haben die Grünen 2020 zusammen mit SP, GLP, EVP und AL die parlamentarische Initiative «Transparenz in der Politikfinanzierung» eingereicht und im September 2021 mit Unterstützung der Mitte an den Regierungsrat überwiesen. Die Kantonsratsfraktionen von SVP und FDP haben diese Initiative nicht unterstützt.
Die Grünen befürworten die Offenlegung der Finanzierung von Wahl- und Abstimmungskampagnen auch in Dübendorf. Sie gehen deshalb mit gutem Beispiel voran. Sie fordern die anderen Parteien ebenfalls zur Offenlegung ihrer Wahlfinanzierung auf.
Für den Wahlkampf in Dübendorf haben die Grünen gut 23‘000 Franken budgetiert. Das Budget umfasst dabei lediglich die ausscheidbaren Ausgaben für den Gemeinderatswahlkampf. Daneben besteht ein reguläres Jahresbudget für die Ortspartei. Die nachfolgende Aufstellung fasst die ursprüngliche Kostenplanung kurz zusammen. Während des Wahlkampfes muss diese Planung natürlich laufend überarbeitet werden, sodass die tatsächliche Ausgabenverteilung teilweise stark abweicht:
- Fotomaterial (Shooting, Aufbereitung): 1’000 Fr.
- Plakate & Fahnen (Gestaltung, Druck, Aushang): 13‘500 Fr.
- Inserate (Gestaltung, Publikation): 5’000 Fr.
- Standaktionen, Veranstaltungen & Giveaways (Gestaltung, Druck): 3’000 Fr.
- Total: 22‘500 Fr.
- Plus Reserven: 600 Fr.
Die sechs Spitzenkandidat:innen für den Gemeinderat, Julian Croci, Ursula Brack, David Siems, Judith Stofer, René Schönenberger und Benjamin Spielmann beteiligen sich an diesen Ausgaben. Die übrigen Kosten werden aus Eigenmitteln der Grünen Bezirk Uster und aus Spenden finanziert. Die Eigenmittel stammen zu grossen Teilen aus den jährlichen Abgaben der Mandatsträger:innen. Diese Abgabe beträgt 10% der Netto-Mandatseinnahmen.
David Siems, Wahlkampfleiter













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